
Die Lamborghini Blancpain
Super Trofeo Der schnellste Markenpokal der Welt

SantAgata Bolognese,
25 Oktober 2008 Automobili Lamborghini startet im kommenden
Jahr eine brandneue Rennserie den schnellsten Markenpokal
der Welt. Im Mai 2009 beginnt die Lamborghini Blancpain Super
Trofeo mit ihrem ersten Rennen; bis Ende Oktober gehen sechs
Läufe auf berühmten europäischen Kursen über
die Bühne, im Vorfeld populärer Serien wie der Deutschen
Tourenwagen Meisterschaft (DTM), der FIA GT-Serie oder der FIA
WTCC (World Touring Car Championship). Für die Teilnahme
bietet das Werk seinen Kunden ein exklusives Sportgerät
an den Gallardo Super Trofeo mit 419 kW (570 PS) Leistung,
überarbeitetem Fahrwerk und stark reduziertem Gewicht.
Die Super Trofeo
ist der einzige Markenpokal im weltweiten Motorsport, bei dem
Autos mit Allradantrieb zum Einsatz kommen. Und sie wird, das
ist das feste Ziel von Lamborghini, der schnellste Markenpokal
der Welt sein auch wegen der technischen Überlegenheit
des Allradprinzips. Von Mai 2009 bis Oktober 2009 gastiert die
Super Trofeo auf sechs Rennstrecken im englischen Silverstone,
auf dem Adria Raceway (Italien), auf dem Norisring (Deutschland),
in Spa (Belgien), in Barcelona (Spanien) und im italienischen
Monza. Ihre Rennen sind in das Rahmenprogramm erfolgreicher
Serien wie der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft (DTM) eingebunden.

Lamborghini baut
30 Autos für die Super Trofeo, sie stehen privaten Enthusiasten
ebenso zur Verfügung wie Teams von Lamborghini-Händlern.
Das Werk wird einen Rennwagen selbst einsetzen und plant, prominente
Gastfahrer zu engagieren. Am Rand des Renngeschehens lädt
die Hospitality Super Trofeo Village zur Entspannung
auf Luxus-Niveau ein dem Niveau von der Marke gemäß.
Der Rennwagen in
der Super Trofeo basiert auf dem Gallardo LP 560-4. Als Motor
dient der neue, 5,2 Liter große V10 mit Direkteinspritzung,
in der Leistung auf 419 kW (570 PS) gesteigert. Seine Kräfte
strömen über das am Lenkrad geschaltete Sechsganggetriebe
e.gear auf den permanenten Allradantrieb mit Viscous Traction
gerade im Motorsport ist er die überlegene Kraftübertragung.
Der Super Trofeo
ist in jedem Detail ein hochkarätiger Rennwagen. Sein Fahrwerk,
das mit Doppelquerlenkern rundum operiert, wurde gezielt überarbeitet.
Die Reifen kommen von Pirelli, eine Rennbremsanlage sorgt für
brachiale Verzögerung mit Rennwagen ABS. Die Anbauteile
wie der große, starre Heckflügel bestehen aus Kohlefaser-Verbundstoff.
Auch das Cockpit dokumentiert mit einem ultraleichten Rennschalensitz,
einem Rennlenkrad und zusätzlichen, speziellen Instrumenten
das hohe Potenzial des Rennwagens aus SantAgata Bolognese.

Die Rennserie Lamborghini Blancpain Super Trofeo
Racing-Faszination von Lamborghini
Die Lamborghini Blancpain
Super Trofeo geht im Mai 2009 an den Start und ist der einzige
Markenpokal der Welt, der mit Allrad-Autos ausgetragen wird.
Und sie soll der schnellste Markenpokal im weltweiten Motorsport
sein, das ist die feste Zielsetzung.
Lamborghini beginnt
Anfang November in seinem Werk in SantAgata Bolognese
mit dem Aufbau der 30 Rennwagen, aus denen sich das Starterfeld
zusammensetzen wird. Im Frühjahr und Sommer 2009 wird die
Super Trofeo insgesamt achtzehn Rennen auf bekannten europäischen
Kursen austragen: Am 3. Mai in Silverstone (England), am 17.
Mai auf dem Adria Raceway (Italien), am 5. Juli auf dem Nürnberger
Norisring (Deutschland), am 2. August in Spa (Belgien), am 20.
September in Barcelona (Spanien) und am 4. Oktober in Monza.
(provisorische Daten)

Bei allen sechs Rennserien
Wochenenden befindet sich der neue Markenpokal von Lamborghini
in hochkarätiger Gesellschaft: In Nürnberg und Barcelona
startet er im Vorprogramm der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft
(DTM), in Monza kooperiert er mit der World Touring Car Championship
(WTCC). In Silverstone, Adria und Spa ist die Super Trofeo im
Vorfeld der Sportwagenserie FIA GT Championship unterwegs.
Das Reglement ist
unkompliziert. Für die Rennserie können sich ein oder
zwei Fahrer pro Auto anmelden. Am Freitag findet ein freier
Trainingslauf, sowie das Qualifying statt. Die Sessions dauern
je 30 Minuten. Am Samstag geht bereits das erste Rennen über
die Bühne, gefolgt von zwei weiteren Läufen am Sonntag.
Die Rennen führen über je 40 Minuten, ihre Ergebnisse
werden addiert. Das Regelwerk sieht keine Zusatzgewichte für
die erfolgreichsten Fahrzeuge vor. Während der Saison dürfen
die Autos nicht verändert werden, alle relevanten Teile
Motor, Kraftübertragung, Fahrwerk sind entsprechend
markiert.
Der Preis: 200.000
Euro netto pro Auto

Lamborghini bietet
Wettbewerbsfahrzeuge und Ersatzteilversorgung über seine
Händler an; Private Gentlemens Drivers können
beim Markenpokal ebenso antreten wie Teams von Lamborghini Händlern.
Sowohl der Privatier als auch semiprofessionelle Rennfahrer
mit A-, B-, oder C-Rennlizenz können teilnehmen. Auch das
Werk wird ein eigenes Auto einsetzen und hat dabei namhafte
Piloten als Gast-Starter im Auge. Während der Rennwochenenden
unterstützt Lamborghini alle Fahrer mit einem leistungsfähigen
Technik- und Teile-Service.
Als Hauptsponsor
der Super Trofeo tritt die exklusive Schweizer Uhrenmarke Blancpain
auf. Im Fahrerlager werden Fahrer, Sponsoren und Gäste
auf höchstem Niveau verwöhnt in einer luxuriösen
Hospitality.

Die Technik
Atemberaubende Power
Schon die technische
Ausgangsbasis des Super Trofeo ist ein Siegertyp es handelt
sich um den Gallardo LP 560-4, das jüngste Modell der Marke.
Von ihm haben die Konstrukteure die Grundkonstruktion des Motors,
der Kraftübertragung und des Fahrwerks übernommen.
Alle Komponenten wurden für den Einsatz auf der Rennstrecke
in zahlreichen Details nachgeschärft mit dem Ziel,
die Super Trofeo zum schnellsten Markenpokal der Welt zu machen.
Wie bei allen Lamborghini
ist auch beim Rennwagen der Motor längs eingebaut. Der
mittschiffs montierte V10, der für den LP 560-4 neu entwickelt
wurde, schöpft aus 5.204 cm3 Hubraum. Bei 6.500 1/min stemmt
er 540 Nm Drehmoment auf die Kurbelwelle, bei 8.000 1/min atemberaubende
419 kW (570 PS) Leistung. Der Zuwachs von 7 kW (10 PS) gegenüber
dem Serienmodell resultiert aus einem neu abgestimmten Motormanagement.
Auch der Auspuffstrang wurde speziell entwickelt; er baut extrem
leicht. Der V 10 spielt damit ein technisches Konzert mit kraftvollen
Obertönen, das mit wachsender Drehzahl über ein voluminöses
Crescendo in ein überwältigendes Fortissimo übergeht.

Der frei saugende
Zehnzylinder ist ein Bild von einem Rennmotor. Seine Zylinderzahl
bedeutet die ideale Synthese aus hoher Leistung, bulliger Durchzugskraft,
leichtfüßiger Drehfreude, geringem Gewicht und kompakten
Abmessungen. Zu seinen technischen Feinheiten gehört die
Trockensumpfschmierung; sie garantiert die Ölversorgung
auch bei extremer Querbeschleunigung und senkt gleichzeitig
den Schwerpunkt ab. Der Zylinderwinkel von 90 Grad, den das
Kurbelgehäuse aufweist, dient demselben Ziel. Der Block
ist aus einer übereutektischen Aluminium-Legierung gegossen,
die Laufbahnen werden aus dem Vollen gehont. Die Pleuel bestehen
aus Schmiedestahl, die Kolben aus Aluminium.
Der V10 ist ein Direkteinspritzer
die Iniezione Diretta Stratificata, eine
Common Rail-Anlage, schießt den Kraftstoff mit bis zu
100 bar Druck durch seitliche Düsen in die Brennräume.
Die Direkteinspritzung reduziert die Klopfempfindlichkeit und
sorgt für eine gewisse Innenkühlung so ermöglicht
sie die hohe Verdichtung von 12,5 : 1, aus der die gewaltige
Leistung und die hohe Effizienz im Umgang mit dem Kraftstoff
resultieren. Die variable Verstellung aller vier Nockenwellen
erlaubt eine hohe Bandbreite bei den Steuerzeiten der Ventile
und verbessert so die Füllung im ganzen Drehzahlspektrum.
Eine Abdeckhaube aus Kohlefaser-Verbundstoff krönt die
Zylinderköpfe.

Das Leistungsgewicht
Nur 2,28 Kilogramm je PS
Die spezifische Leistung
des Kurzhubers beträgt 109,5 PS pro Liter Hubraum
jedes PS muss nicht mehr als 2,28 Kilogramm Gewicht bewegen,
weil der Rennwagen trocken nur 1.300 kg auf die Waage bringt.
Wie der LP 560-4
setzt auch der Super Trofeo auf den Allradantrieb mit Viscous
Traction, eine exklusive Technologie von Lamborghini.
Seine Visco-Kupplung im Antriebsstrang, die ohne elektronische
Regelung auskommt, verteilt die Momente im regulären Betrieb
im Verhältnis 30:70; wenn nötig, passt sie sich innerhalb
weniger Millisekunden an die spezifischen Anforderungen und
Fahrbahnbedingungen an. An der Hinterachse optimiert ein mechanisches
Sperrdifferenzial mit bis zu 45-prozentiger Wirkung den Grip.
Mit einer Gewichtsverteilung
von 43 : 57 zwischen Vorder- und Hinterachse weist der Super
Trofeo die perfekte Balance für einen Rennwagen auf. Lamborghini
hat den Allradantrieb schon 1993 beim Diablo VT eingeführt,
weil er die überlegene Technologie für höchste
Performance ist. Vier angetriebene Räder finden mehr Grip
als zwei, sie erlauben es dem Fahrer, am Kurvenausgang früher
wieder Gas zu geben. Nicht nur die Traktion profitiert von permanenten
Allradantrieb, sondern auch die Querdynamik und die Stabilität.
Lamborghini schickt
den Super Trofeo serienmäßig mit dem e.gear Getriebe
an den Start. Es wechselt die Gänge blitzschnell, zumal
bei hoher Last und Drehzahl. Das elektronische Management des
Getriebes, das der Fahrer mit Wippen hinter dem Rennlenkrad
steuert, ist auf kürzeste Schaltzeiten und hohe Drehzahlen
optimiert. Beim Rennwagen überlässt Lamborghini dem
Fahrer die Verantwortung für die Bewegung im Grenzbereich.

Das Fahrwerk
Optimiert für die Rennstrecke
Auch in puncto Fahrwerk
weist der Super Trofeo sein überlegenes Potenzial nach.
Doppelquerlenker aus Aluminium führen rundum die Räder,
an der Hinterachse steigert eine zusätzliche Spurstange
die Stabilität. Die Zahnstangenlenkung, deren Flüssigkeit
separat gekühlt wird, verbindet den Fahrer dank ihrer hochpräzisen
Arbeitsweise eng mit der Piste, ihre Servounterstützung
bleibt relativ gering. Während die Lager der Achslenker
unverändert blieben, präsentieren sich die Federn
härter und die Stoßdämpfer kürzer. Der
Super Trofeo rollt auf 18-Zoll-Leichtmetallrädern aus speziellem
Magnesiumguss, jedes von ihnen wiegt nur etwa 10 Kilogramm.
Auf den Felgen sind Rennreifen von Pirelli aufgezogen.
Auch die Bremsanlage
wurde gezielt auf die extremen Anforderungen im Motorsport hin
entwickelt. Hinter den vorderen Rädern sitzen stählerne
Scheiben von 375 Millimeter Durchmesser und 34 mm Stärke,
hinten lauten die Dimensionen 365 x 32 mm. An der Vorderachse
montiert Lamborghini Achtkolbensättel, an der Hinterachse
Sechskolbensättel. Das Antiblockiersystem ABS erhielt eine
spezielle Racing-Abstimmung.

Die Karosserie
Radikaler Leichtbau
Nur 1.300 Kilogramm
ohne Betriebsstoffe auch auf der Waage beweist der Super
Trofeo seinen Rennwagen-Charakter. Gegenüber dem Seriensportwagen
wurde sein Gewicht um 110 kg reduziert; hinzu kommen die rund
35 kg, die der zusätzliche, hochfeste Sicherheitskäfig
mit sich bringt, der im Motorsport unerlässlich ist.
Die Karosserie des
Lamborghini Super Trofeo ist 4,34 Meter lang, 1,90 Meter breit
und nur 1,16 Meter hoch. Sie ist in der so genannten Space-Frame-Bauweise
aufgebaut Gussknoten und Strangpressprofile bilden ein
Gerüst, in das Bleche aus Aluminium kraft- und formschlüssig
integriert sind. Typisch Lamborghini, ist die Karosserie nicht
nur extrem leicht, sondern auch in höchstem Maße
sicher und verwindungssteif sie bildet die Basis für
die überragenden Handlingeigenschaften.
Schon auf den ersten
Blick gibt sich der Super Trofeo als hochkarätiger Rennwagen
zu erkennen. Die Frontschürze und der Splitter, der die
Luft unter den speziell geglätteten Aluminium-Boden leitet,
die beiden Hauben, die Seitenschürzen, der Diffusor, die
Heckschürze und der große Flügel sind aus Kohlefaser-Verbundmaterial
gefertigt. Der Heckflügel lässt sich, entsprechend
den Anforderungen der verschiedenen Rennstrecken, mit Schrauben
verstellen. Die Hauben werden mit Schnellverschlüssen geöffnet
und verschlossen. Alle Scheiben bestehen aus dem leichten Hightech-Kunststoff
Makrolon statt aus Glas.

Das Interieur
Die Schönheit der Funktion
Der Großteil
der Gewichtsersparnis, die Lamborghini beim Super Trofeo erzielt
hat, fand im Innenraum statt. Das Interieur ist in schwarzem
Alcantara gehalten, seine Blenden bestehen aus Carbon-Verbundmaterial.
Der Dachhimmel und Teile der Türfüllungen präsentieren
sich unverkleidet in der strengen Schönheit funktionaler
Technik. Der Bodenteppich und die Geräusch-dämmenden
Akustikmatten sind entfernt, ebenso die Zweizonen-Klimaautomatik
und das Audio- und Multimediasystem. Unabhängig davon gelten
auch und gerade beim Aufbau des Super Trofeo jene kompromisslos
hohen Qualitätskriterien, die für die Marke Lamborghini
charakteristisch ist.

Anstelle der serienmäßigen
elektrisch verstellbaren Sportsitze hat der Super Trofeo eine
tief montierte Rennschale an Bord, die den Körper des Fahrers
ergonomisch perfekt führt und unterstützt. Die Schale
ist aus extrem leichtem und festem Kohlefaser-Kevlar-Verbundmaterial
gefertigt und mit schwarzem Gewebe überzogen, ihr Unterbau
besteht aus schwarz eloxiertem Aluminium. Sechspunkt-Renngurte
packen den Oberkörper fest und sicher an. Der Rennschalensitz
spart alleine über 50 Kilogramm Gewicht.
Ein Datenaufzeichnungssystem,
das in den CAN-Bus des Rennwagens integriert ist, hält
alle wichtigen Informationen über die Arbeitsweise und
das Befinden der Technik fest. Das kleine Rennlenkrad mit dem
dicken Kranz lässt sich zum Einsteigen mit einem Schnellverschluss
abnehmen. Schaltlämpchen im Instrumenteneinsatz weisen
auf das Erreichen der Drehzahlgrenze hin, ein zusätzliches
Display zeigt die Rundenzeiten an. Ein Hauptschalter für
das Bordnetz und eine Feuerlöschanlage die beide
auch von außen betätigt werden können
komplettieren die spezifische Rennwagen-Ausstattung des Lamborghini
Blancpain Super Trofeo.
Supertrofeo-Homepage